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SGG STADIP ARTE Technik

Symbiose von Kunst und Glas

STADIP ARTE H, C und M basieren je nach Motivvorgabe auf unterschiedlichen Aufbringverfahren der Dekorfarben und werden grundsätzlich unter Verwendung von PvB-Folien zu Verbundsicherheitsglas verarbeitet.

Folien

 
STADIP ARTE H, C, M 0,76 mm PvB klar oder weiß opak

[>] Kombinationen mit farbigen Folien

Farbgestaltung und Designvorgaben

Idealerweise verfügen Sie über digital aufbereitete Daten, welche uns unter Benützung von Corel Draw 9 und 10, Illustrator und Photoshop 5.5 übermittelt werden können. Die Gestaltungsfarben werden dabei durch Sie definiert.

Bei Vorgabe geometrischer Formen (z.B. Logos) können Farbvorgaben nach Farbsystem RAL, Pantone oder NCS umgesetzt werden.

Vor Ausführung ist eine Bemusterung obligatorisch, welche einen definierten Bildausschnitt 1:1 wiedergibt. Bereits für die Muster muss die gewünschte Auflösungsgenauigkeit der Originaldaten übermittelt werden. Mustergröße ca. 50 x 50 cm.

Effekte

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – durch die verschiedenen Effekte erscheint Glas in einer unendlichen Vielfalt. Hologramme in ihren Spektralfarben, Alabaster in seiner fragilen Transluzenz, mit Metallic-Effekt mit 3D-Wirkung oder die Struktur von Reispapier usw. verschaffen Glas eine unbekannte Lebendigkeit.

Durch die Möglichkeit Farbintensität zu variieren und durch die Verwendung unterschiedlicher Glasarten (z.B. geätzte oder entspiegelte Gläser) können individuelle Effekte realisiert werden.

Auch unterschiedliche Erscheinungsbilder – von außen opak wirkend, von innen sepia bis grau transparent – können mit STADIP ARTE C erzielt werden.

1. Abmessungen

 
STADIP ARTE H max. 1400 x 5900 mm
STADIP ARTE C max. 1500 x 3500 mm
STADIP ARTE M max. 1400 x 5900 mm
   

2. Anwendungstechnische Hinweise

  • Außenanwendung
    STADIP ARTE C ist für Außenanwendungen geeignet

  • Eine vollständige Eigengewichtsabtragung ist durch vorschriftsmäßige Klotzung sicherzustellen.
  • Bei structural glazing Anwendung darf STADIP ARTE nur mit mechanischer Absturzsicherungen ausgeführt werden.
  • Innenanwendung
    STADIP ARTE H und M sind nur für Innenanwendungen zulässig. Von einem Einbau in Nassräumen ist abzuraten.

  • Verletzungsschutz und Splitterbindung
    Bei mechanischer Überbelastung durch Stoß oder Schlag bleiben die Bruchstücke an den PvB-Folien haften und die Scheibe in der Regel als Ganzes erhalten. Ähnlich einer Windschutzscheibe bei Autos wird die Verletzungsgefahr damit stark verringert.
  • Absturzsicherheit
    Freistehende Glaskanten sind nicht zulässig.
    Entsprechend der Verordnung MA 64-39/2004 der Stadt Wien kann STADIP ARTE - unter der Voraussetzung einer umlaufenden Umrahmung - mit absturzsichernder Funktion ausgeführt werden.

  • Resttragfähigkeit
    Eine erhöhte Resttragfähigkeit bietet STADIP ARTE aus zwei Scheiben PLANIDUR (teilvorgespanntes Glas).

  • Ballwurfsicherheit
    Nach DIN 18032 Teil 3 erfüllt STADIP ARTE mit einer Glasdicke von 2 x 4 mm und PvB-Folie diese Anforderungen.

[PDF] Toleranzen
[PDF] Allgemeine Verglasungsrichtlinien

   

3. Bearbeitungen

3.1 Kantenbearbeitung

Bei rechteckigen Scheiben wird bei STADIP ARTE standardmäßig jede Einzelscheibe mit polierten Kanten geliefert.

3.2 Lochbohrungen und Ausschnitte

Lochbohrungen, Rand- und Eckausschnitte können ausgeführt werden.

Produktionsbedingte Mindestabstände sind einzuhalten.

 
Kante poliert (KPO)
 
 

4. Kennzeichnung

Standardmäßig wird STADIP ARTE als VSG aus 2 x TVG gekennzeichnet.