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SGG STADIP Allgemein

Verbundsicherheitsglas nach EN ISO 12543

Verbundsicherheitsglas (VSG) STADIP besteht aus zwei oder mehreren Floatglasscheiben, die durch zähelastische, hochreißfeste Polyvinyl-Butyral-Folien (PvB) fest zu einer Funktionseinheit verbunden sind.

Durch Kombination unterschiedlich dicker Glas- und Folienschichten kann man dem Glas zusätzliche Sicherheitseigenschaften wie Durchwurf-, Durchbruch-, Durchschuss- oder Explosionshemmung verleihen.

Sicherheitsglaseigenschaften nach EN ISO 12543-2 bzw. Sicherheitsglas nach ÖNORM B 3710:

  • Verletzungsschutz und Splitterbindung
    Bei mechanischer Überbelastung durch Stoß oder Schlag bleiben die Bruchstücke an den PvB-Folien haften und die Scheibe in der Regel als Ganzes erhalten. Ähnlich einer Windschutzscheibe bei Autos wird die Verletzungsgefahr damit stark verringert.
  • Überkopfverglasungen
    Das OIB (Österreichisches Institut für Bautechnik) fordert in der Richtlinie 4 für Glasdächer auch in Wohnhäusern VSG zu verwenden.
  • Absturzsicherheit
    Das OIB (Österreichisches Institut für Bautechnik) fordert in der Richtlinie 4 für absturzsichernde Verglasungen VSG zu verwenden.
  • Resttragfähigkeit
    Eine erhöhte Resttragfähigkeit bietet STADIP aus zwei Scheiben PLANIDUR (teilvorgespanntes Glas).
  • Ballwurfsicherheit
    Nach DIN 18032 Teil 3 erfüllt STADIP mit einer von Glasdicke 2 x 4 mm und 0,38 mm PvB diese Anforderungen.
 
Aufbau Verbundsicherheitsglas
 
Bruchbild VSG