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SGG CLIMAPLUS ONE Technik

Wärmedämm-Isolierglas

1. technische Daten

Abmessung max. 3210 x 6000 mm

CLIMAPLUS ONE

Glastyp (CLIMAPLUS ONE) Licht-
transmission τv nach DIN EN 410 in %
Gesamtenergie-
durchlassgrad (g-Wert) nach DIN EN 410
Ug- Wert nach DIN EN 673 in W/m².K*
4 / 10 K / 4 mm 71 50 0,9
4 / 12 K / 4 mm 71 50 1,0
4 / 16 A / 4 mm 71 50 1,0
4 / 12 A / 4 mm 71 50 1,2
4 / 16 L / 4 mm 71 50 1,3
4 / 12 L / 4 mm 71 50 1,6

* Ug-Werte gelten nur für senkrechte Verglasungen
A = Argonfüllung im SZR
L = Luftfüllung im SZR
K = Kryptonfüllung SZR (Füllgrad ≥ 92%)

 
 

Ug-Wert

Die angegebenen Ug-Werte beziehen sich ausschließlich auf senkrechte Verglasungen. Werden Verglasungen geneigt oder horizontal eingebaut verschlechtert sich der Ug-Wert. In der EN 673 Punkt 5.3.1 und 5.3.2 sind Werte für die Berechnung von horizontal eingebauten Verglasungen vorgegeben. Zum Vergleich erhöhet sich der Ug-Wert einer Senkrechtverglasung (Ug = 1,1 W/m².K) auf Ug = 1,7 W/m².K bei horizontalem Einbau.

Die Ug-Wertetabellen nach DIN EN 673 zeigen Funktions-Isoliergläser auf einen Blick. Die Tabellen wurden vom ift Rosenheim, erstellt und geben die eingeführten Daten nach der europäischen Norm wieder.

 
 

2. Randverbund

2.1 Standardaufbau

2-Scheiben Isolierglas, Abstandhalter Aluminium in den Ecken gebogen mit 2-stufigem Abdichtungssystem, Primärdichtung aus Polyisobutylen und Sekundärdichtung mit Polysulfid.

2.2 UV-beständiger Randverbund / Silicon Structural Glazing

Unter Verwendung von Silikon als Sekundärdichtung und CHROMATECH PLUS Abstandhalter kann für spezielle Anwendungsbereiche ein UV-beständiger Randverbund an gasgefülltem Isolierglas hergestellt werden. Für solche Isoliergläser werden die Anforderungen der EN 1279-2 erfüllt. Die in dieser EN gestellten Anforderungen werden durch Prüfzeugnis TC-RAP-06-18364 bestätigt.

Warm-Edge – Wärmetechnisch verbesserter Abstandhalter lt. EN 10077-1

Neben konventionellen Aluminium-Abstandhaltern sind die Isoliergläser der Familie CLIMAPLUS auch mit Abstandhaltern aus gering wärmeleitenden Materialien erhältlich. Dieses „Warm-Edge“-System reduziert die Wärmebrücken im Randbereich, und verbessert damit den UW-Wert des Fensters. Gleichzeitig wird Kondensat am Glasrand und am Fensterrahmen verhindert bzw. vermindert.

Die fensterimmanente Wärmebrücke wird durch den linearen Wärmedurchgangskoeffizienten ψfg oder kurz den „ψ-Wert“ charakterisiert und in die Berechnung für den UW-Wert des Fensters mit einbezogen.

Für Verglasungen als Festfeld – z.B. eine Pfosten-Riegel Konstruktion – ergeben sich unterschiedliche Werte. Diese werden mit ψmg (Pfosten) und ψtg (Riegel) bezeichnet

CHROMATECH PLUS

Das bevorzugte Verfahren zur Ermittlung des längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten (ψ) ist eine Berechnung nach EN 10077-2. Solche Berechnungen sind vom Rahmenhersteller vorzunehmen, wobei systembezogen für CHROMATECH PLUS ein Rechenwert von 0,004 (lt. EN 10077-1, E3) anzusetzen ist. Dieser ist ca. 40 % besser als der geforderte Mindestwert von 0,007.

Rahmenwerkstoff Längenbezogener Wärme-
durchgangskoeffizient
Ψ W/m.K für CLIMAPLUS ONE
CHROMATECH PLUS Aluminium
Holz 0,052 0,08
Metall mit thermischer Trennung 0,067 0,11
PVC 0,051 0,08

Dadurch kann CHROMATEC PLUS den Uw-Wert von Fenstereinheiten – in Abhängigkeit des Rahmenmaterials – um ca. 0,1 W/m².K herabsetzen. Die Kondensatneigung im Iso-Randverbund wird sichtlich gemindert.

Für Fenster-Rahmen können jedoch auch vereinfachte Standardwerte nach Anhang E2 und E8 der oben genanten EN Norm herangezogen werden.

CHROMATECH PLUS schwarz ist in folgenden Breiten ab Lager lieferbar: SZR 10, 12, 14, 16, 18, 20 mm

 
Standardaufbau CLIMAPLUS
 
Vergleich CHROMATECH PLUS zu konventionellem Aluminium Abstandhalter
 
Optisch ansprechende Oberflächengestaltung, typisches Warm Edge Design von CHROMATECH PLUS