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Ars Electronica Center, Linz

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Auftakt für die
Kulturhauptstadt Linz 09

Das Ars Electronica Center - ein zentrales Bauwerk der Kulturhauptstadt Linz 09 - mit seiner imposanten Glas-Stahl-Konstruktion ist als Medienfassade nicht nur Skulptur sondern ein Apparat für die Stadt. 1.100 Glaselemente bilden die Projektionsfläche für 40.000 LED Leuchtdioden. Visuelle Effekte als Interface für Künstler und Kuratoren kommunizieren das Grundkonzept des AEC: Kunst, Technologie und Gesellschaft. Ausstellungen im AEC werden die Hülle des Gebäudes nützen um die aktuellen Themen an Interessenten und Besucher zu kommunizieren.

Leitgedanke des Entwurfs ist die Ausbildung des Erweiterungsbaus als skulpturales Gebäude und als offenes System, das Botschaften nach außen widerspiegelt und Spielraum für alle Arten von Installations-, Projektions- und Beleuchtungsszenarien ermöglicht. Der Neubau bildet mit dem Bestand eine Einheit. Das mehrgeschossige Haupt- und Versorgungsgebäude ist als Glaskubus mit doppelschaliger Fassade gebaut und grenzt an das bestehende AEC an.

Glas als Projektionsfläche

Der Kubus wurde mit insgesamt 4.500 m² STADIP Verbundsicherheitsglas - alle Einzelscheiben aus PLANIDUR - bekleidet, wobei ca. 80 % davon als Projektionsfläche genutzt werden. Dabei wirken die in vielen Versuchen optimierten Gläser als bespielbare Hülle. Das transluzent strukturierte Erscheinungsbild wird durch die Verwendung von SGG MASTER-POINT geprägt. Die abwechselnd transparent oder matt wirkenden Fassadenflächen werden abends im Zwischenbereich hinterleuchtet, so entsteht eine transparente Lichtskulptur mit hohem Erkennungsmerkmal. Städtebaulich bildet das neue AEC einen gelungenen Schlussstein für den Bezirk Urfahr, eine Art Leuchtturm im Dialog mit dem vis-à-vis befindlichen Kunstmuseum Lentos.

Fotos: © AEC Presse (01-07, 23-27), © Rupert Steiner (08-15), © Andreas Buchberger (16-22)