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Galzigbahn Talstation, St. Anton

Architekten

driendl*architects [website]

Fassade

Foidl Bau- und Kunstglas [website]

Produkte

STADIP [>]
PLANIDUR [>]

Neu entwickelte Technik von Beförderungsanlagen setzt Maßstäbe für die Zukunft. Was einst ohne Architketur rundherum auskam, wird nun gerade durch Architektur ins rechte Licht gerückt.

Georg Driendl Architekten gingen mit ihrem Projekt als Sieger des Wettbewerbs hervor. Die neu entwickelte Seilbahntechnik - mittels „Riesenräder“ - ermöglicht dem Gast einen bequemen Zustieg und setzt einen architektonischen Akzent ins Dorf.

Die auf zwei Stahlbetonflügelwänden gelagerte freitragende Stahl-Glas-Konstruktion umhüllt, die spektakuläre Technik ohne dass diese in der Tragstruktur des Gebäudes selbst befestigt ist. Glas enthüllt technisches Innenleben und lässt den Fahrgast schon von außen das Schauspiel erahnen, welches das Erleben der Bergfahrt für ihn bereithalten mag.

Der transparente, sehr dynamische Baukörper, dessen dreieckigen bzw. rautenförmigen Glasscheiben die 2.200 m² umfassende geschlossene Glashaut bilden, legt sich als Hüllkurve direkt an die Technik an. Die architektonische Sehenswürdigkeit in St. Anton wurde unter Berücksichtigung höchstmöglicher Sicherheitsanforderungen in STADIP VSG mit TVG ausgeführt.

Was die einen als Kathedrale der Technik bezeichnen, löst bei den anderen eher fabelähnliche Bilder aus. Georg Driendl erzählt schmunzelnd von der gehörten Analogie eines „Drachens, der den Ort verschlingt“.

Im Herbst 2007 wurde die Firma Unger Steel mit dem österreichischen Stahlbaupreis für die herausragenden Leistungen bei der Galzigbahn ausgezeichnet.

Mit dem IOC/IAKS Award in Silber wurde im Winter 2009 die Galzigbahn Talstation ausgezeichnet, dem einzigen internationalen Architekturpreis für bereits im Betrieb bewährte Sport- und Freizeitbauten. "Dort wo man in Skigebieten häufig mit konventionellen, primitiven Kuben konfrontiert wird, ist hier ein Objekt mit großer Transparenz und hohem architektonischen Anspruch entstanden", unterstreicht die Jury die ebenso schwierig wie gelungene Aufgabe.

(Fotos 1,3-5: Bruno Klomfar, 2 und 6: Roland Krauss)