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Café Landtmann, Wien
Architekt
Wehdorn Architekten [Website]
Fassade
Glas Hayek [Website]
Produkte
SUNEX 52/29 [>]
SUNEX 52/29
mit SERALIT LITEX [>]
SECURIT [>]
STADIP [>]
Als Franz Landtmann 1873 Wiens größte und eleganteste Café-Lokalität eröffnete, begründete er damit eine Wiener Kaffeehaus-Institution. Bis heute hat sich der Ruf des Kaffeehauses als eine "Wiener Institution" erhalten und ist von morgens bis abends überfüllt. Der Wunsch nach einer Vergrößerung des Lokals durch einen attraktiven Wintergarten war daher verständlich; die Aufgabenstellung aufgrund der prominenten Lage eine besonders heikle.
Der Wintergarten wurde von Wehdorn Architekten in Abstimmung mit der Stadt Wien und der Bezirksvertretung entworfen und berücksichtigt in seiner Konzeption die historische Bedeutung des Café Landtmann für die Wiener Innenstadt. Den Architekten war es wichtig, dass der neue Wintergarten einerseits mit seiner Gestaltung in die Zukunft weist, andererseits aber mit seiner Innenausstattung die historische Eleganz in die Gegenwart tradiert: Die dunkelgraue Stahlkonstruktion, die neutralen Sonnenschutzgläser, der eigens für das Landtmann in alter Handwerkstechnik hergestellte Terrazzoboden, die Verkleidungen aus dunklem Nussholz und die bequemen Fauteuils zeigen, dass wahre Eleganz zeitlos ist.
Der hohe Komfortanspruch und eine ganzjährige Nutzung des ca. 90 m² großen Wintergartens erforderte eine effiziente Sonnenschutzverglasung bei gleichzeitig bester Wärmedämmung. Dies ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb der Klimaanlage. Die Hülle besteht aus einer Tragkonstruktion aus Stahl mit structural glazing verklebtem Isolierglas ohne äußere Glashalter. Eine automatische Teleskopschiebetür öffnet sich zum Innengang, der die Gäste im Winter vor kalter Zugluft schützt. Der anschließende „Schanigarten“ wurde mit einem 30 m langen punktgehaltenem Glasvordach geschützt.
(Fotos 1, 5: Café Landtmann;
2, 7, 8, 9: Hayek;
3, 4, 6: Wehdorn Architekten)
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