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Science Park, Linz

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Durch den Bau des Science Parks in unmittelbarer Nähe zum Campus der Johannes Kepler Universität sollen Wirtschaft und Forschung noch näher zusammenrücken und Forschungskapazitäten nach Linz ziehen.

Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten – Windgeschwindigkeiten bis zu 140 km/h, die natürliche Form des Hanges und die zur Kühlung der Stadt wichtigen Fallwinde, galt es für die Architekten sich den Gegebenheiten voll und ganz aktiv zu stellen. Die Maxime der Architekten „eine kommunikationsorientierte Kubatur zu schaffen“.

Die einzelnen Riegel des Gebäudes wurden als zweihüftiges Bauwerk konzipiert. Die großzügigen verglasten Innenatrien verbinden die Geschoße miteinander, lassen Licht bis in die unteren Ebenen fallen. Die horizontale Verknickung ergibt sich aus der Rücksichtnahme gegenüber den bestehenden Bebauungen. Dass die Südseite nochmals nach hinten knickt, ist Teil eines Spiels mit der Vorderkante. Insgesamt war es wichtig, dass sich das Projekt in das Gelände „duckt“. Ein Eyecatcher der futuristische Fassade mit ihrer geneigten flächenbündigen Glasfassade, mit der charakteristischen Structural Glazing Optik des ECKELT Systems VARIO. Die großzügige Tageslichtnutzung entsteht durch die fließende Weiterführung der Fassade in die Dachelemente. Auf einen außenliegenden Sonnenschutz konnte in der Fassade verzichtet werden - die Verwendung von CLIMAPLUS SOLAR CONTROL mit einer Gesamtdurchlässigkeit von nur 21 % - schafft ausreichend für Behaglichkeit.

Dem gesamten statischen System ordnet sich auch die Gestaltung der restlichen Fassade unter. Nicht zufällig sind die Parapete unterschiedlich angeordnet, sondern genau an den Punkten der größten Durchbiegung platziert. Dadurch entsteht eine diversifizierte Wirkung nach außen und mehr Individualität im Inneren. Für die senkrechten Fenster sorgen außenliegende Aluminium Lamellen für den ausreichenden Sonnenschutz und prägen das Erscheinungbild der Fassade mit.

Die besondere Herausforderung - zwischen den einheitlichen Strukturen offene Bereiche zu schaffen, die Austausch und Lebendigkeit fördern – wurde beispielhaft bewältigt

(Fotos: Herta Hurnaus)